Mo, 16.03.2009Kräftige Spatenstiche in Garrel: Umzug der Kirche kann beginnen

In Garrel entsteht ein neues Gemeindezentrum. Nachdem die ersten Spatenstiche mitten im Ort direkt am Friedhof nun gesetzt wurden, wird die Betonplatte für die Kirche und die neuen Gemeinderäume gegossen, sobald die Witterung es erlaubt. Das Gemeindehaus wird mit der Kirche verbunden. Insgesamt kostet das Bauvorhaben voraussichtlich eine Million Euro. Die Friedenskirche in Garrel, baulich ein besonderer Kirchentyp, wird in der Woche nach Ostern von einer Firma aus Sage abgebaut. „Wir hoffen, dass das neue Gemeindezentrum bis Ende des Jahres fertig wird und wir dann hier die Weihnachtsgottesdienste feiern können“, so Pfarrer Ossowski.

Zum „ersten Spatenstich“ hatten Gemeindepfarrer Holger Ossowski und der Gemeindekirchenrat einige Gäste eingeladen.  Und Bürgermeister Andreas Bartels, sein Vorgänger Ludger Mayhaus, Michael Braun, Kreispfarrer des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland, Pfarrer Dr. Oliver Dürr aus Molbergen, Kaplan Ingo Struckkamp, Herr Volker Droste vom Architektenbüro -Droste Doste & Urban- aus Oldenburg, Bauunternehmer Wolfgang Lunte sowie Pfarrer Holger Ossowski selber langten kräftig zu.

Pfarrer Ossowski bedankte sich auch bei dem Ehepaar Penning aus Garrel, die den 3000 Quadratmeter großen Bauplatz an die Kirche verkauft hat. Die im Jahr 1947 gebaute Holzkirche, die noch Auf´m Halskamp in Garrel steht, wird auseinandergenommen und auf dem neuen Baugrund wieder aufgebaut. Das war nötig geworden, weil sich die jetzige Adresse mittlerweile zu einem Gewerbegebiet mit einem erheblichen Lärmpegel entwickelt hatte.
 
Der Architekt Otto Bartning entwickelte nach dem Krieg einen Kirchentyp, der einfach und günstig zu erbauen ist. Er wurde Vorbild für die Garreler Kirche. Viele Flüchtlinge kamen damals aus den ehemaligen Ostgebieten und der Landeskirche fehlte es an Gebäuden. Diese Kirchen stehen wegen ihrer Besonderheit unter Denkmalschutz. Bauähnliche Kirchen stehen in Bakum und an den Ahlhorner Fischteichen.

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