Di, 09.09.2014Niedersachsen gibt Krankenhäusern 120 Millionen Euro für Investitionen

Hannover (epd). Niedersächsische Kliniken erhalten in diesem Jahr vom Land 120 Millionen Euro für Baumaßnahmen und die Anschaffung von medizinisch-technischem Gerät. Dies sieht das am Dienstag vom Kabinett beschlossene Krankenhaus-Investitionsprogramm 2014 vor. Der Entwurf werde nun dem Landtag zur Stellungnahme zugeleitet, teilte die Staatskanzlei mit. Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) sagte, das Land investiere ausschließlich in «starke Projekte». Es müsse sichergestellt werden, dass auch zukünftig alle Patientinnen und Patienten im Land wohnortnah und qualitativ hochwertig versorgt würden.

Neben 13 bereits in den Vorjahren geförderten Häusern wurden neun Kliniken neu in das Programm aufgenommen. Von ihnen erhält das Evangelische Krankenhaus Holzminden 6,5 Millionen Euro für die Neustrukturierung seines Funktions- und Pflegebereichs. Das katholische St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg bekommt sechs Millionen Euro für Sanierungszwecke. Fünf Millionen gehen an das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das einen neuen Funktionstrakt bauen will.

Bei den bereits länger geförderten Projekten erhält das Zentralkrankenhaus Schaumburg mit 25 Millionen Euro den größten Betrag für einen geplanten Neubau mit 435 Betten. Dort schließen sich drei kleinere Krankenhäuser unterschiedlicher Träger unter dem Dach des evangelisch geprägten «Agaplesion»-Konzerns zusammen. 12,9 Millionen sind für das Nephrologische Zentrum Niedersachsen in Hann. Münden vorgesehen, das seine Arbeit an einem Standort konzentrieren will.

Sieben Millionen Euro fließen an das Kinderkrankenhaus Auf der Bult in Hannover. In Niedersachsen gibt es derzeit rund 190 Krankenhäuser.

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